Laut einer openBC Presseaussendung vom 31 Jänner 2006 hat die Networking-Plattform soeben die 1 Million Mitglieder Marke durchbrochen. Seit Dezember 2005 sind somit 200.000 neue Mitglieder dazugestoßen. Ein beeindruckendes Geschäftsmodell.
Nach ein paar Tests mit unterschiedlichen Plugins, habe ich mich für wildbits myGallery entschieden. Dieses Plugin ist relativ einfach zu integrieren und sehr gut dokumentiert. Wenn man sich die geplanten Erweiterungen und die Wunschliste durchliest freue ich mich bereits auf die weiteren Versionen.
Nachfolgend eine Aufstellung der Podcasts die ich zur Zeit in iTunes abonniert habe.
Blick über den Tellerrand und Pimp my Brain die beiden Podcasts von Alexander Wunschel, einer der Pioniere in der Szene. Tellerrand ist der auditive Update zu neuen Marketing-Trends, -Methoden und -Techniken, Werbung, Podcasting, Marketing, Werbewirkung…
NormCast auch einer der Pioniere, mit Musik und allgemeinen Themen.
Abenteuer Kommunikation und seit Anfang des Jahres mit weiteren Podcasts wie Das Abenteuer Kreativität und Das Abenteuer Präsentieren. Podcasts, in denen man Super-Beiträge zum Thema Selbstmanagement, Kommunikation, Kreativität und Präsentieren findet.
Schlaflos in München, immer erfrischende Beiträge von Annik Rubens. Ist einfach eine Abwechslung diesen täglichen Podcast zu hören.
Chaosradio, die monatliche Sendung des Chaos Computer Clubs zu wechselnden Themen rund um Technologie und Gesellschaft.
Wanhoffs Wunderbare Welt der Wissenschaft, in dem Podcast gibt es aktuelle Wissenschafts-Nachrichten, auch mal abseits der Mainstreamberichterstattung, Interviews mit Wissenschaftlern, Soundseeing etc. “Parliert fundiert” schrieb der FOCUS über die Sendung. Sogar einen Videocast hat Thomas Wanhoff in letzten Jahr produziert.
Auf der diesjährigen CES Consumer Electronics Show hat Netgear das erste “Skype-Handy” angekündigt.
Mit diesem Handy wird es erstmals möglich sein auch ohne PC im Skype Netz zu telefonieren. Details sind auf Golem nachzulesen.
Manager entdecken das Tagebuch im Internet für sich: Weblog, kurz Blog, hat sich zum meist genannten Business-Begriff in der Wirtschaftspresse gemausert. In die Top Ten gelangten auch “Krisenmanagement” und “Coperate Covernance”.
Der gesamte Bericht ist auf der FTD Homepage nachzulesen.
In der FTD ist ein interessanter Bericht über “Kampf der Kulturen bei Siemens” erschienen. Das Kleinfelds Vorbild für sein Managementrepertoire Jack Welch ist und auch gerne seinen Angestellten aus den Werken zitiert war für mich nicht überraschend.
Ich hab das Werk bereits gelesen und kann es nur jedem empfehlen. Besonders lesenswert ist das Kapitel wo Welch die “Differenzierung” erklärt.
Kleinfelds Strategie heisst “Winning”
Wer nach dem Vorbild für Kleinfelds Managementrepertoire sucht, muss das nicht lange tun. Auf dem Schreibtisch des 48-jährigen Bremers steht die Bibel für modernes Management: “Winning”, geschrieben von Jack Welch, dem früheren Chef von General Electric (GE). Mitarbeiter berichten, dass der Siemens-Chef vor seinen Angestellten gerne mal aus den Werken des großen Meisters zitiert. Vor allem eine Passage hat es Kleinfeld angetan: Welchs legendärer Managementansatz “Fix, Close or Sell”: Danach wird ein Unternehmensteil, der die aggressiven Wachstums- und Renditeziele nicht erreicht oder operative Defizite aufweist, geschlossen oder verkauft, wenn die Probleme nicht innerhalb von zwei Jahren gelöst werden können. Viele Mitarbeiter haben von der Heilslehre langsam die Nase voll. Für sie sind die USA von München weit entfernt – und General Electric und Siemens nicht zu vergleichen. “Dieses ewige Gerede über Jack Welch und GE ist für die Kollegen eine Watschen mitten ins Gesicht”, sagt ein altgedienter Manager. Und so muss sich der Siemens-Chef vorhalten lassen, er werfe eigene Traditionen einfach über Bord und stülpe dem Konzern eine fremde Kultur über. “Das ramponiert das Siemens-Selbstverständnis”, heißt es intern. “Viele Kollegen haben ihr Selbstbewusstsein schon verloren und gehen nur noch gebückt über die Flure.”
Dabei hat sich Kleinfeld nicht zufällig GE und Jack Welch als Projektionsfläche für seine Siemens-Fantasien ausgesucht. Wie der amerikanische Manager stammt auch Kleinfeld aus einfachen Verhältnissen und hat sich hochgearbeitet. Beide wurden schon in jungen Jahren an die Spitze eines Weltkonzerns berufen. Von Welch lernen heißt für Kleinfeld siegen lernen: Der Mann stand 20 Jahre lang an der Spitze von GE – zwei Jahrzehnte, in denen er den Marktwert des Konzerns verzwanzigfachte. Zwischen 1981 und 2001 versiebenfachte Welch den Gewinn bei GE auf 12,7 Mrd. Euro, während die Zahl der Mitarbeiter weltweit von 400.000 auf 300.000 zurückging.