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LIFESTYLE Marktanalyse und Konsumentenbefragungen

Von Helmut am 07. April 2006 um 15:47

Ich habe heute Post von der Schober Consumer Information GmbH erhalten, mit einer Einladung zur Teilnahme an einer nationalen Verbraucherbefragung und einer Gewinnziehung.

Die Fragen gehen soweit in die Privatsphäre “Interessieren Sie sich für wirksame Mittel gegen Haarausfall bei Männern?”, dass die Firma Schober ein perfektes Profil erhält, man wird zum gläsernen Konsumenten und begibt sich freiwillig in den Datenhandel. Gesetzlich sind solche Aktionen nicht verboten. Auch das Datenschutzgesetz verbietet diese Befragungen und den Adressenhandel nicht. Die Folgen des Adressenhandels sind jedoch für Verbraucher spürbar: Werbeflut im Briefkasten, per Fax auf eigene Kosten oder SMS. Hinzu kommen unzulässige und lästige telefonische Verkaufsgespräche, Überraschungsbesuche von Vertretern aller Art oder stundenlanges Leeren der E-Mailbox.

Am besten ignorieren und in den Papierkontainer damit, oder einen netten Brief verfassen und mit den mitgelieferten Rücksendeumschlag retournieren.

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