Manager entdecken das Tagebuch im Internet für sich: Weblog, kurz Blog, hat sich zum meist genannten Business-Begriff in der Wirtschaftspresse gemausert. In die Top Ten gelangten auch “Krisenmanagement” und “Coperate Covernance”.
Der gesamte Bericht ist auf der FTD Homepage nachzulesen.
In der FTD ist ein interessanter Bericht über “Kampf der Kulturen bei Siemens” erschienen. Das Kleinfelds Vorbild für sein Managementrepertoire Jack Welch ist und auch gerne seinen Angestellten aus den Werken zitiert war für mich nicht überraschend.
Ich hab das Werk bereits gelesen und kann es nur jedem empfehlen. Besonders lesenswert ist das Kapitel wo Welch die “Differenzierung” erklärt.
Kleinfelds Strategie heisst “Winning”
Wer nach dem Vorbild für Kleinfelds Managementrepertoire sucht, muss das nicht lange tun. Auf dem Schreibtisch des 48-jährigen Bremers steht die Bibel für modernes Management: “Winning”, geschrieben von Jack Welch, dem früheren Chef von General Electric (GE). Mitarbeiter berichten, dass der Siemens-Chef vor seinen Angestellten gerne mal aus den Werken des großen Meisters zitiert. Vor allem eine Passage hat es Kleinfeld angetan: Welchs legendärer Managementansatz “Fix, Close or Sell”: Danach wird ein Unternehmensteil, der die aggressiven Wachstums- und Renditeziele nicht erreicht oder operative Defizite aufweist, geschlossen oder verkauft, wenn die Probleme nicht innerhalb von zwei Jahren gelöst werden können. Viele Mitarbeiter haben von der Heilslehre langsam die Nase voll. Für sie sind die USA von München weit entfernt – und General Electric und Siemens nicht zu vergleichen. “Dieses ewige Gerede über Jack Welch und GE ist für die Kollegen eine Watschen mitten ins Gesicht”, sagt ein altgedienter Manager. Und so muss sich der Siemens-Chef vorhalten lassen, er werfe eigene Traditionen einfach über Bord und stülpe dem Konzern eine fremde Kultur über. “Das ramponiert das Siemens-Selbstverständnis”, heißt es intern. “Viele Kollegen haben ihr Selbstbewusstsein schon verloren und gehen nur noch gebückt über die Flure.”
Dabei hat sich Kleinfeld nicht zufällig GE und Jack Welch als Projektionsfläche für seine Siemens-Fantasien ausgesucht. Wie der amerikanische Manager stammt auch Kleinfeld aus einfachen Verhältnissen und hat sich hochgearbeitet. Beide wurden schon in jungen Jahren an die Spitze eines Weltkonzerns berufen. Von Welch lernen heißt für Kleinfeld siegen lernen: Der Mann stand 20 Jahre lang an der Spitze von GE – zwei Jahrzehnte, in denen er den Marktwert des Konzerns verzwanzigfachte. Zwischen 1981 und 2001 versiebenfachte Welch den Gewinn bei GE auf 12,7 Mrd. Euro, während die Zahl der Mitarbeiter weltweit von 400.000 auf 300.000 zurückging.
Die WordPress Entwickler haben es noch rechtzeitig geschaft und uns ein kleines aber feines Weihnachtsgeschenk bereitet. Es steht die neue WordPress 2.0 Finale Version zum download bereit.
Weiters ist die offizielle Homepage auf ein schlichteres und meiner Meinung übersichtlicheres Design upgedatet worden.
Die deutsche Community hat bereits nach kurzem eine deutsche Version und eine Upgradeanleitung nachgereicht.
Ich wünsche allen Besuchern, Lesern, Kommentatoren und Blogger-Kollegen die hier vorbeischauen ein besinnliches Weihnachtsfest und erholsame Feiertage.
Gesundheit, Glück und alles erdenklich Gute für das Neue Jahr 2006!
Mindjet und Netviewer haben gemeinsam eine Umfrage zum Thema “Meeting-Kultur” in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Mehr als 800 Teilnehmer überwiegend Mitglieder der Geschäftsleitung und leitende Angestellte – beantworteten Fragen zur Team- und Projektarbeit in ihren Unternehmen.
Nachfolgender Absatz bringt es auf den Punkt, 61% der Meetings sind nicht effizient. Bei einer Einschränkung auf größere Unternehmen kann man sicherlich noch ein paar Prozentpunkte dazurechnen.
Die Umfrage brachte das zentrale Ergebnis, dass derzeit die meisten Meetings (61%) nicht effizient sind und vor allem in der Informationsweitergabe große Mängel in den Unternehmen zu beanstanden sind. 71% der Befragten sehen enormes Optimierungspotenzial bei der Vorbereitung von Besprechungen. Mehr als die Hälfte (52%) ist davon überzeugt, dass vor allem eine klare Zuordnung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten und eine übersichtliche Darstellung komplexer Informationen (46%) ein erster, richtiger Schritt in Richtung einer neuen Meetingkultur wären. 61% der Befragten sehen in der mangelnden Aufbereitung von Fakten sowie ineffizienten Strukturen (57%) Gründe für die Verzögerung interner und externer Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse.
Wolfgang Sommergut hat auf seinem Blog noch ein paar Ergänzungen hinzugefügt die laut meinen Erfahrungen recht zutreffend sind. Viele Meetings sind nach meiner Auffassung nicht nur deshalb unproduktiv, weil sie das falsche Tool für eine bestimmte Aufgabe sind. Oft hapert es an der professionellen Organisation einer solchen Zusammenkunft: unvorbereitete Teilnehmer, keine ausgearbeitete Tagesordnung, keine zielgerichtete Moderation und nachträglich – wenn überhaupt – ein lausiges Protokoll.
Weiters ist durch die Umfrage aufgezeigt worden, dass ein Großteil der Befragten die Wissensübermittlung in Unternehmen bemängelt. In diesem Punkt können bzw. werden Corporate Blogs unterstützend beitragen.
Ich habe soeben einen interessanten Blog entdeckt. In dem Blog Antarctica 2005 wird über den Weltrekordversuch in 40 Tagen unsupported zum Südpol live berichtet.
Von Oktober 2005 bis Februar 2006 begeben wir uns auf den Weg zu einer der spektakulärsten Expeditionen zum Südpol. Ausgehend vom Shelfeis an der Küste des Weddell Eismeeres nahe Berkner Island werden wir die Expedition starten. Ohne Unterstützung, ohne Depots, mit selbstgezogenen Schlitten wollen wir den Pol in weniger als vierzig Tagen erreichen. Unser Ziel ist es, die schnellste Expedition zu sein, die jemals den Südpol erreicht hat. Viele halten es für Wahnsinn und für ein unmöglich durchzuführendes Vorhaben. Ganz wenige haben es bisher gewagt – noch weniger haben es geschafft! Sechzig und mehr Tage haben die Besten gebraucht. Ein historisches Ereignis, sollte uns dieses waghalsige Unternehmen gelingen!
laut mehreren Medienberichten (Heise, Digital fernsehen) und einzelnen Berichten in diversen Foren ist die Verschlüsselung von Premiere geknackt. In der zwischenzeit hat auch Premiere den Angriff bestätigt und steht dem eher abwartend gegenüber.
Das ganze hat aber einen gravierenden Schönheitsfehler. Es wir zwingend eine Smartcard der Type CEREBRO benötigt. In diversen SAT-Shops ist der Stückpreis der Karte bereits auf um die 100,- EUR angelangt. Weiters soll eine Timebomb eingebaut sein, die mit Ende des Jahres die Karte ungültig macht. Die Aktion stellt sich als reine Abzocke dar.
Nach einer Entwicklungszeit von einem Jahr steht nun der Firefox Browser in der Version 1.5 zum Download bereit. Weitere Informationen sind auf Heise-News ersichtlich.
Ich habe die neue version über die 1.0.7 installiert und alles hat nach einem update der Erweiterungen und der Themes auf Anhieb funktioniert. Am besten gefällt mir die Möglichkeit die Tabs nach seinen Vorstellungen zu sortieren. Es ist einfach eine Freude mit diesem Browser zu surfen, noch dazu kann man sich gegenüber den Microsoft Internet Exlorer sicher fühlen.
Ich hatte schon öfters das Problem die Anzahl der Mails in einem Outtlook Ordner zu eruieren. Die Outlook eigene Hilfe ist zu diesem Theme nicht aufschlussreich (hat mir eigentlich noch nie so richtig weiterhelfen können). Nachfolgend mein Ansatz dazu, es gibt wahrscheinlich auch ander Möglichkeiten.
1. Den Ordner in dem die Mails gezählt werden sollen auswählen
2. Auf dem Ordner rechte Maustaste, im Kontextmenu “Erweiterte Suche” auswählen
3. Im Fenster “Erweiterte Suche” den Reiter “Weitere Optionen” auswählen
4. Im “Weitere Optionen” Feld “Nur solche Elemente” anhaken
5. Im dazugehörigen Pulldowen Menü “Gelesen” auswählen
6. Zum Abschluß “Suche Starten” drücken
7. Die Anzahl der Elemente wird in der Statusleiste angezeigt
Voraussetzung ist natürlich das die Mails im Status gelesen sind.
Wer eine Mindmapping Software benötigt ist nicht nur auf den überteuerten Mindmanager angewiesen. Es gibt seit längerem eine adequate Software die sich FreeMind nennt. Seit 6.9.2005 ist die Version 0.8.0 freigegeben die nun auch mehrere Sprachen unterstützt.
Die ersten Erfahrungen habe ich vor ca. einem Jahr mit der Software gesammelt, aber mich nicht näher damit auseinandergesetzt. Aufmerksam wurde ich durch eine recht interessanten Bericht auf dem E-Business Weblog.
Ich setze die Software seit kurzem wieder ein um meine Gedanken in Meetings zu sortieren.